Disk Produktion Schweiz
 

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Ausführliche Informationen über die Technik der Disks



Diese Informationen stammen von MAM-E. Bitte beachten Sie, dass dieser Hersteller nichtmehr auf dem Markt ist. Grundsätzlich stimmen aber natürlich noch immer die reinenTechnischen Informationen zu den CDs. Eigenschaften der verschiedenen Dyes wurdennatürlich von vielen Herstellern verbessert – die Vergleiche lassen Sie daher bitte außeracht – die Technik bleibt nicht stehen. Mehr Infos unter http://www.comattack.ch.


MAM-E CD-R
Das Know How

MAM-E SA war spezialisiert auf die Herstellung von CD-Rs und DvD-Rs. MAM-E stellt ein komplettes Produktsortiment vonCD-Rs (einmalig beschreibbaren Compact Discs) her. Aufgrund eines Nicensed technology" auf Schlüsselkomponentenim Fertigungsprozess liefert MAM-E CD-Rs der anerkannt höchsten Qualitätsstufe und Beständigkeit. Das breiteProduktsortiment von MAM-E richtet sich hauptsächlich an professionelle Anwender und Unternehmen fürAnwendungszwecke wie Archivierung, Datendistribution und Duplikation.


CD-R Technologie

Als forschendes Chemieunternehmen ist MAM-E Chemicals an der Synthese organischer Farbstoffe stark interessiertund konnte über 70 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln.

Es ist einer dieser Farbstoffe, der die für die Herstellung hochwertiger CD-Rs notwendige Schlüsseltechnologie bildet,durch den Laserstrahl verbrannt wird und auf diese Weise Daten speichert. Der große Vorteil der MAM-ECD-Rs ist dieTatsache, dass MAM-E der weltweite Patentinhaber des derzeit anerkannt besten organischen Farbstoffs auf dem Marktist - dem Phthalocyanin.


Eine CD-R besteht aus:

•Einer Trägerscheibe aus Polycarbonat
•Einer Speicherschicht aus organischem Farbstoff (Azo, Cyanin oder Phthalocyanin)
•Einer Reflexionsschicht aus Gold oder Silber
•Einer Schutzschicht aus Kunstharz
•Einer weiteren, diamant harten Schutzschicht, dem MAM-E Diamond Coat

Phthalocyanin vereint in sich verschiedene positive Eigenschaften für ein hochwertiges Medium: extremeWiderstandsfähigkeit, bemerkenswerte Reflexionseigenschaften, äußerste Zuverlässigkeit und ideale Kompatibilität. Dasist der Grund, weshalb MAM-E Speichermedien zu den besten Medien auf dem Markt zählten.

Darüber hinaus verbrennt Phthalocyanin unter dem Laserstrahl des CD-R-Brenners viel leichter und exakter als andereorganische Farbstoffe, was eine hohe Datenintegrität beim Lesen gewährleistet.


Abmessungen

Eine CD besteht aus einer Scheibe mit 120 mm Durchmesserund 1,2 mm Dicke. Das Loch in der Mitte hat einen Durchmesservon 15 mm und dient als Zentrierhilfe.

Als Trägerscheibe dient eine Scheibe aus Polycarbonat (diesesMaterial ist bei hohen Temperaturen viel härter undwiderstandsfähiger als andere Kunststoffe).

Der sog. "stack ring", ein leicht gewölbter Ring mit einer Höhe von 0,27 mm, schützt die CDs vor Beschädigung beim Stapeln und sorgt dafür, dass immer etwas Luft zwischen dengestapelten Scheiben bleibt. Die Rille, die sog. "stamper holder groove", ist produktions bedingt und hat keine Funktion.


Die Komponenten einer CD-R

Das Substrat

Eine Scheibe aus Polycarbonat bildet die Grundlage für eine CD-R. Sie spielt eine wichtige Rolle beim Lesen der CD-R,wie das Laufwerk das Medium erkennt.


Der Farbstoff

Die Polycarbonatscheibe wird mit einem organischen Farbstoff, dem sog. Dye überzogen. Dieser Farbstoff dient alsSpeicherschicht. Er zerfällt unter dem Einfluss des Laserstrahls, der mit einer Wellenlänge von 780-790 Nanometer Hitzeerzeugt. Der Farbstoff färbt sich durch die Hitze des Laserstrahls schwarz und erzeugt so die Information. Der von MAM-E eingesetzte Farbstoff ist das

Phthalocyanin Gold oder Silber

Eine Reflexionsschicht aus Gold wird im Vakuum aufgebracht. Dadurch wird der Laserstrahl beim Lesen der CDreflektiert. Aus Kostengründen hat Silber nach und nach das Gold ersetzt, gleichzeitig ist die Reflektivität von Silberhöher. Die Lebensdauer einer CD-R mit einer silbernen Reflexionsschicht ist gleichwohl kürzer als die einer CD-R miteiner goldenen Reflexionsschicht.


Der Schutzlack

Eine Lackschicht wird über die Reflexionsschicht gelegt. Diese Lackschicht bedeckt die Reflexionsschicht vollständigund wird sowohl außen als auch innen über den Rand hinaus aufgetragen. Das verhindert zum einen das ansonstenleichte Ablösen der Reflexions - und Speicherschicht, zum anderen verhindert es das Eindringen von Feuchtigkeit. DieseLackschicht wird mit UV-Strahlen zwei Sekunden lang gehärtet.


Diamond Coat Schutzschicht

Eine von MAM-E speziell entwickelte, extrem widerstandsfähige Schutzschicht wird über die Lackschicht gelegt underhöht so die Kratzfestigkeit.


Bedruckung

Das ist der letzte Schritt, bevor die CD-R verpackt wird. Es werden Informationen wie z.B. Markenzeichen desHerstellers, Produktkennzeichen, etc. aufgebracht.



Die verschiedenen Farbstoffe bei CD-Rs

Phtalocyanin


CD-Rohlinge mit dem organischen Farbstoff Phthalocyanin besitzen eine höhere Reflektivität als andere Farbstoffe. DieUrsache hierfür ist die höhere Transparenz aufgrund der Gold ähnlichen Farbe des Phthalocyanin. In Verbindung miteiner goldenen oder silbernen Reflexionsschicht ergibt dies eine hervorragende Reflektitivtät und führt so zu einerwirklich universellen Kompatibilität mit allen gängigen Recordern und Laufwerken.


Cyanin

Diese Rohlinge besitzen eine grüne Färbung und benutzen einen organischen Farbstoff auf Cyanin-Basis. Die Qualitätist schwankend, und die Lebensdauer ist relativ kurz verglichen mit einer Speicherschicht auf Phthalocyanin-Basis. DieReflexionseigenschaften sind wegen der grünen Färbung schlechter und die Verbrennung ist weniger exakt.


Azo

Rohlinge auf Azo-Basis besitzen eine blaue Färbung und setzen eine silberne Reflexionsschicht ein, um trotz der blauenFärbung dieses organischen Farbstoffs eine vernünftige Reflektivität sicherzustellen.
Ähnlich wie bei Cyanin ist auch bei Azo die Stabilität wesentlich geringer als bei Phthalocyanin, beim Schreiben ist dieBLER-Rate höher, daraus folgt eine geringere Lebensdauer.


Das Phthalocyanin-Molekül

Im Gegensatz zu den anderen beiden Farbstoffen, die eine lineare Molekularstrukturbesitzen,ist die Struktur des Phthalocyanin-Moleküls ringförmig. Der Vorteil dieserStruktur ist die starke, extrem stabile chemische Verbindung, daher auch dieWiderstandsfähigkeit des Phthalocyanin.


Das Funktionsprinzip


Allgemeines

Eine CD-R ist ein optisches Speichermedium. Das Schreiben von Daten auf eine CD-R setzt einen Recorder voraus, dergleichzeitig als Leselaufwerk dienen kann. Ein reines Leselaufwerk kann nicht zum Schreiben benutzt werden. DieKapazität einer CD-R beträgt etwa 650 MB, das entspricht etwa 450 Disketten. Das Schreiben und Lesen einer CD oderCD-R erfolgt durch einen Laserstrahl, der die Oberfläche abtastet, ähnlich, wie es die Nadel bei einer Schallplatte getanhat. Der Schreib-/Lesekopf ist auf einer beweglichen Einheit montiert, die die verschiedenen Stellen einer CD ansteuernkann.
Umdrehungsgeschwindigkeit - Zwei Arten der Rotation sind möglich :
•Konstante lineare Geschwindigkeit (CLS, Constant Linear Speed)
•Konstante Winkelgeschwindigkeit (CAS, Constant Angular Speed)


Bei einer konstanten Winkelgeschwindigkeit ist eine Geschwindigkeitssteuerung nicht nötig. Bei einer konstantenlinearen Geschwindigkeit muss dagegen die Umdrehungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Position des Schreib-/Lesekopfes angepasst werden, so dass die Linear Geschwindigkeit stets 1,2 m/s beträgt. Bei konstanterWinkelgeschwindigkeit (CAS) wiederum ist die Kapazität der CD kleiner als im Falle der konstantenLineargeschwindgkeit (74 min 30 s Hi-Fi Sound mit 44,1 kHz). Das Lesen CD-Rs bestehen aus einer mit mehrerenSchichten überzogenen Plastikscheibe. Auf einer Seite dieser Plastikscheibe (auf der Seite mit den Schichten vonFarbstoff, Gold, etc.) ist ein ganz feines Muster zu sehen, im Prinzip mit der Form einer Spirale.

Die Abmessungen dieser Spirale, des sog. Groove, sind :

Beginn des Groove (der Spirale): 22 mm
Ende des Groove:58,1 mm
Spurweite :1,6 p (0,0016 mm)
Breite der Rille:0,67 pm
Tiefe der Rille :0,168 Nm


Die Spirale wird bei der Herstellung der Polycarbonatscheibe geformt. Der Teil derSpritzgussform, die das Spiralm uster erzeugt, wird Stamper (Stempel) genannt.

Die einzelne Kurve des Spiralmusters ist nicht gleichmäßig, sondern wobbelt entlang derSpirale (zittert sich gleichsam die Spirale entlang :

Die Frequenz dieser Schwingungen beträgt 22,05 kHz. Diese Schwingung macht esmöglich, dass der Schreib-Lesekopf der Spirale folgen kann und steuert gleichzeitig dieRotationsgeschwindigkeit der CD.

Der Laserstrahl folgt dieser Spirale, ähnlich wie die Saphirnadel bei einer Schallplatte.Der Laserstrahl geht dabei durch das Polycarbonat hindurch, durch die Farbstoffschicht,und wird reflektiert an der Goldschicht. Das zugehörige Signal wird dann analysiert und in zwei Haupt-Informationsbestandteile zerlegt: Die Refraktion (Ref) und der Gleichlauffehler (Tracking Error Signal Te).Die Refraktion (die Brechung des Laserstrahls) macht es möglich, die auf der CD gespeicherte Information wiederauszulesen. Der Dye (der Farbstoff der Speicherschicht) ist entweder mehr oder weniger dunkel, weil der Laserden Dye an bestimmten Stellen verbrannt hat, um die binäre Information (zwei Zustände: 0 oder 1, wie bei einemSchalter, der an oder aus ist) zu speichern. Die Refraktion ist je nach Zustand des Dye unterschiedlich (verbrannt unddaher dunkler, oder nicht verbrannt und daher heller).
Die Messung des Tracking Error Signal (Gleichlauffehler) ermöglicht zum einen das Verfolgen der Spirale durch denLesekopf, zum zweiten dient sie zur Steuerung der Rotationsgeschwindigkeit der CD. Wie wir weiter oben gesehenhaben, folgt die Spirale nicht einer gleichmäßigen Kurve, sondern wobbelt. Der reflektierte Laserstrahl wird in zwei Teilezerlegt (rechts und links) und die Analyse des reflektierten Energieanteils dieser zwei Teile, dersich ja ständig ändert,ermöglicht die Messung der Rotationsgeschwindigkeit sowie die Verfolgung der Schwingungen (über die Frequenz desSignals).

Da die Frequenz 22050 Hz beträgt, muss die Periodendauer konstant gehalten werden, um einen kontinuierlichenDatenstrom beim Schreiben oder beim Lesen der gespeicherten Daten zu gewährleisten.

Der Schreib-/Lesekopf muss sich also bewegen, um den Schwingungen der Spiralrille zu folgen, die Änderung derAmplitude des Signals wird daher gleichzeitig zur Justage der Position des Schreib-/Lesekopfes genutzt. Je nachAbweichung des Laserstrahls von der Mittellinie der gewobbelten Spirale wird ein Signal stärker als das andere. DieAnalyse dieser Differenz steuert den Schreib-/Lesekopf.


Kodierung der Information

Die vom Laserstrahl verbrannten Bereiche (Pit oder Mark) sind in der Größe variabel, aber standardisiert: zwischen 3Tbis 11 T, wobei T 231,4 Nanosekunden entspricht. Die Minimalgröße einer Informationseinheit ist daher3 x 231,4 ns,entsprechend 694,2 ns oder 0,833 pm (11T = 3,054 Nm). Diese Größe ist erforderlich, da der Laserstrahl eine Breite von
1,7 pm hat.

Das vom Laser empfangene Signal wird gefiltert und kann daher in einen binären Code überführt werden (s.a. folgendesDiagramm).
Wenn sich das reflektierte Signal ändert, entspricht dies dem binären Wert 1. Bleibt die Reflexion konstant, ent-sprichtdies dem binären Wert 0. Ein Pit (oder Mark) oder Land mit 4T ergibt drei Nullen (die Anzahl der Nullen berechnet sichnach nT-1).
Die Daten werden nicht einfach nacheinander auf die CD geschrieben. Um das Risiko eines Datenverlustes, z.B.aufgrund von Staub, auszuschließen, sind die Daten in einer ganz bestimmten Reihenfolge angeordnet. Ein Wort wirdausgeschnitten und an verschiedenen Stellen eingefügt, so dass, falls ein Defekt an der CD auftritt, das Risiko des Datenverlustes desselben Wortes (oder Blocks) begrenzt wird. Auf diese Weise kann die Fehlerkorrektur dieverlorenen Daten leichter wiederherstellen.


Fehlerbehandlung

Das Kodiersystem ermöglicht es, Fehler zu entdecken und, abhängig von der Schwere des Fehlers, zu korrigieren. Daein Fehlerrisiko immer besteht, auf der anderen Seite jedoch das Risiko eines Datenverlustes ausgeschlossen werdenmuss, wurden Korrekturverfahren erfunden. Das einfachste Verfahren wäre, die Daten zwei- oder dreimal zuwiederholen, aber dies wäre eine Platzverschwendung. Eine anderes Verfahren funktioniert wie folgt: aus den Datenwird eine Matrix erzeugt, die Daten jeder Zeile und jeder Spalte werden addiert. Auf diese Weise kann, falls ein Datumverloren geht, dieses aus den anderen Daten in der Matrix und den Summen der Zeilen und Spalten rekonstruiertwerden.

Verschiedene weitere Fehlermessungen werden durchgeführt, so wie z.B. die Block Error Rate BLER. 7350 Blöckewerden innerhalb einer Sekunde gelesen, eine Fehlerrate von 3% ist tolerabel, d.h. innerhalb einer Sekunde dürfen nichtmehr als 220 unbrauchbare Datenblöcke auftreten (gem. Orange Book).

Erhöhte BLER-Werte sind zweifelsohne auf eine Kontamination des Dye oder auf Staub während des Spritzgießenszurückzuführen. Die Spezifikationen von Mitusi schreiben folgende Maximalwerte vor: im Durchschnitt über10 Sekundenmuss der BLER-Wert unter 50 liegen, das Maximum des BLER-Wertes innerhalb einer Sekunde muss kleiner als 100sein.

Nicht korrigierbare Fehler (Uncorrectable Error E32): Hierbei handelt es sich um größere Fehler, die eine Fehlerkorrekturoder eine Wiederherstellung der Information unmöglich machen.

Solche Fehler sollten selbstverständlich überhaupt nicht auftreten, da die Qualitätskontrolle mittels optischerUntersuchungsmethoden durchgeführt wird. Der Basler-Apparat macht es uns möglich, die Größe von Fehlern sowiederen Tiefe in der CD festzustellen, und so falls notwendig, die CD auszusondern (bei gleicher Fehlergröße ist ein Fehlerumso weniger gravierend, je weiter er von der Speicherschicht entfernt ist ).


Das Schreiben

Beim Schreiben identifiziert der Recorder zunächst den Hersteller der CD-R und passt die Energie des Lasers würdengesamten Schreibvorgang der Qualität der CD-R an. Beim Schreiben der CD-R durch den Laser findet gleichzeitig auchimmer ein Lesevorgang statt. Aus dem gelesenen Signal wird ein Parameter ß errechnet, der sich aus dem Verhältnisvon Delta zum Maximalwert des Signals ergibt:

Eine nicht angepasste Energie erhöht die Abweichung dieses Signals; wenn die Abweichung bei variabler Energiegemessen wird, ergibt sich folgendes Diagramm :



Der Fertigungsprozess einer MAM-E CD-R


Guss

Für die Produktion der Polycarbonatscheibe wird das Spritzgussverfahren eingesetzt. Für Polycarbonat hat man sichaufgrund seiner Transparenz, Stabilität, Stoßfestigkeit entschieden, und weil es frei von Unreinheiten ist.
Polycarbonat wird als Granulat bis auf 350°C erhitzt und in eine Gussform eingespritzt. Ein Stamper aus Metall formt dieSpiralspur (Pregroove).


Das Aufbringen des Dye (Farbstoffbeschichtung)

Der Dye wird durch Rotation aufgebracht. Die Dicke und die Gleichmäßigkeit des Dye sind entscheidend für die Qualitätder CD-R. Das Trocknen: der Dye muss getrocknet und haltbar gemacht werden, um eine ausreichende Haftung an dasPolycarbonat zu gewährleisten.


Sputter-Dünnbeschichtung

Damit die CD später vom Laser gelesen werden kann, muss sie das Laserlicht reflektieren. Als Reflexionsschicht wirdGold oder Silber benutzt. Silber besitzt eine höhere Reflektivität als Gold.

Die Silber- oder Goldschicht wird in einer Vakuumkammer mit dem Sputterverfahren aufgetragen. Innerhalb der Kammerbefindet sich Argon, das das Metall angreift und diese Metallatome werden mit einem elektromagnetischen Feld auf dasZielmaterial gelenkt.


Lackbeschichtung

Das Verfahren ist das gleiche wie beim Dye, diesmal ist jedoch die Einspritzdüse fest montiert. Danach wird die CD-Rmit ultraviolettem Licht bestrahlt, um die Lackschicht zu härten.


Qualitätskontrolle

Qualitätskontrollen werden an jedem bedeutenden Schritt des Produktionsprozesses durchgeführt. Nach derLackbeschichtung werden die CD-Rs mit einem einzigartigen Code gekennzeichnet, die eine vollständige Historie jederCD-R (Ergebnisse der Qualitätskontrollen, Datum der Herstellung, etc.), erlauben, auch nach Auslieferung an denKunden.


Die MAM-E Qualitätskontrolle

MAM-E produziert ein komplettes Sortiment an CD-Rs und DVD-Rs, ausschließlich mit firmeneigenen Rohmaterialien,mit höchstem Qualitätsanspruch und extremer Langlebigkeit für die Archivierung, Distribution und Duplikation digitalerDaten.


Hinweise für Beurteilung und Test von CD-Rs

Das Brennen von CD-Rs ist ein hoch komplizierter Vorgang: Brenn-Software, CD-Brenner, System -Hardware,Betriebs-system und natürlich die Medien beeinflussen die Qualität der Ergebnisse.


BLER (Block Error Rate)

Der BLER-Wert ist einer der wichtigsten Messwerte zur Beurteilung der Qualität einer CD-R und stellt die Anzahl derfehlerhaft gelesenen Datenblöcke pro Sekunde dar, gemessen über einen Zeitraum von 10 Sekunden. Dieser Wert solltemöglichst gering sein, das Orange Book erlaubt einen Wert von 220 cps. MAM-E Qualitäts-CD-Rs erreichentypischerweise Werte weit unter 50 cps.

Jitter


Die Pits, die kleinen Vertiefungen, die durch das Brennen der CD-R entstehen, müssen eine definierte Länge haben.Abweichungen von dieser Länge werden Jitter genannt und in Nanosekunden gemessen. Das OrangeBook lässt hiereinen Wert von 35 ns zu.

Amplitutenmodulation


Ein weiterer wichtiger Wert zur Beurteilung des Dyes ist das Verhältnis der Amplitude des reflektierten Laserstrahles zur
Amplitude des Original-Laserstrahls. Ein schlechtes Verhältnis erhöht die Wahrscheinlichkeit von späteren Lesefehlern,insbesondere wenn dann noch Staub oder kleine Kratzer auf der Oberfläche hinzu kommen. Laut Orange Book solltedieses Verhältnis größer als 0,6 s ein. MAM-E Qualitätsmedien übertreffen die Norm bei weitem und erreichen hier jenach Brenngeschwindigkeit Werte bis zu 0,79.


Reflektivität

Dieser Wert drückt die Intensität des reflektierten Laserstrahls im Verhältnis zum Original-Laserstrahl aus. DieReflektivität wird insbesondere beeinflusst durch Typ und Dicke der Reflektionsschicht sowie Transparenz des Dye. DasOrange Book schreibt hier einen Mindestwert von 65 % vor, MAM-E Qualitätsmedien erreichen hier je nachBrenngeschwindigkeit Werte bis zu 76,9 %


Der Dye

Der Dye ist die auf organischen Stoffen basierende Speicherschicht, die durch die Energie des Laserstrahls verbrennt.Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Dyes: Azo, Cyanin und Phthalocyanin. Im Gegensatz zu den beiden anderenDyes mit linearen Molekülstrukturen besitzt Phthalocyanin eine ringförmige Struktur mit dem Vorteil einer starken undhöchst stabilen chemischen Molekülbindung.


Energieaufnahme beim Brennen

Vor dem Brennen passt sich der CD-Brenner dem eingelegten Medium an und justiert die optimale Brennenergie. Jeweniger Energie notwendig ist, insbesondere bei hohen Brenngeschwindigkeiten, desto höher ist z.B. auch dieLebensdauer der Laserdiode und damit des Brenners. MAM-E Qualitätsmedien benötigen z.B. bei 4xBrenngeschwindigkeit eine Brennenergie von unter 12 mW.


Alterungssimulation

Eine solche Simulation erlaubt Annahmen über die gesamte Lebensdauer einer CD-R. Die Medien werden dabei in einerKlimakammer einer Hitze von 80° C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85% ausgesetzt, nach einer definiertenZeitspanne wird der BLER-Wert gemessen. Bei MAM-E Medien blieb auch nach 400 Stunden die BLER-Fehlerrate weitunter den Vorgaben des Orange Book. Daraus ergibt sich auch die Antwort auf die Frage nach der Lebensdauer einerCD-R.


Klimatest

Auch ein Klimatest ist relativ leicht durchführbar, indem man die Medien einer Umgebung aussetzt, wie sie z.B. in einemAuto im Sommer oder Winter vorkommen könnten (70°C Hitze und Kälte -20°C). Nach einer geraumen Zeit misst manwieder die Lesefähigkeit des Mediums.UV-Bestrahlung

Auch Sonnenlicht, wie es z.B. bei einer im Auto auf dem Armaturenbrett liegenden CD vorkommt, kann negative Folgenfür die Daten- oder Audio-Tracks auf einer CD-R haben. MAM-E Medien haben ihre Qualität bei mehr als200-tägigerdirekter Sonnenbestrahlung bewiesen.


Kratztest

Dieser Test ist einfach durchzuführen und stellt die Simulation einer Büroklammer unter einem Stapel Bücher, auf derCD-R liegend, oder einer Beschriftung mit dem Kugelschreiber dar. Eine mit einem Gewicht belastete Bleistiftspitze(Härte 2H bei einer Minenspitze von 0,05mm) wird dabei von innen nach außen über die CD-R-Oberfläche gezogen.Auch bei diesem Test erreicht MAM-E mit der Diamond Coat Schutzschicht Spitzenwertevon 290 g.


Korrosionsschutz

Die Reflexionsschicht einer CD-R besteht aus Gold oder Silber. Gold oxidiert überhaupt nicht, das ist der optimaleSchutz. Silber kann jedoch korrodieren, wenn es nicht luftdicht verschlossen ist. Schon bei der Produktion wird eineLackschicht auf die CD-R aufgetragen, zusätzlichen Schutz erhalten die MAM-E Qualitäts-CD-Rs durch eine weitereSchicht, das MAM-E Diamond Coat. Die MAM-E Diamond Coat Schutzschicht wird dick und mit besonderer Sorgfaltauch über den Rand der CD-R hinaus aufgetragen. Man kann dies übrigens schon mit bloßem Auge erkennen.


Kompatibilitätstest

Hierbei werden die CD-Rs mit verschiedenen Brennprogrammen, CD-Recordern und CD-Laufwerken bei verschiedenenGeschwindigkeiten getestet und die Ausfall rate gemessen. Insgesamt jedoch recht aufwendig durch-zuführen
Praxistest

Einfacher durchzuführen, jedoch in der Praxis sehr aussagekräftig ist das Brennen von wenigstens 20 CD-Rs mit z.B.einem modernen CD-Recorder und beispielsweise mit einem älteren Brenner bei verschiedenen Geschwindigkeiten.Gemessen wird dann die Ausfall rate.






 

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