Ausführliche Informationen über die Technik der Disks

Diese Informationen stammen von MAM-E. Bitte
beachten Sie, dass dieser Hersteller nichtmehr auf dem Markt ist.
Grundsätzlich stimmen aber natürlich noch immer die reinenTechnischen
Informationen zu den CDs. Eigenschaften der verschiedenen Dyes
wurdennatürlich von vielen Herstellern verbessert – die Vergleiche
lassen Sie daher bitte außeracht – die Technik bleibt nicht stehen. Mehr
Infos unter http://www.comattack.ch.
MAM-E CD-R
Das Know How
MAM-E SA war spezialisiert auf die Herstellung von CD-Rs und DvD-Rs.
MAM-E stellt ein komplettes Produktsortiment vonCD-Rs (einmalig
beschreibbaren Compact Discs) her. Aufgrund eines Nicensed technology"
auf Schlüsselkomponentenim Fertigungsprozess liefert MAM-E CD-Rs der
anerkannt höchsten Qualitätsstufe und Beständigkeit. Das
breiteProduktsortiment von MAM-E richtet sich hauptsächlich an
professionelle Anwender und Unternehmen fürAnwendungszwecke wie
Archivierung, Datendistribution und Duplikation.
CD-R Technologie
Als forschendes Chemieunternehmen ist MAM-E Chemicals an der Synthese
organischer Farbstoffe stark interessiertund konnte über 70 Jahre
Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln.
Es ist einer dieser Farbstoffe, der die für die Herstellung hochwertiger
CD-Rs notwendige Schlüsseltechnologie bildet,durch den Laserstrahl
verbrannt wird und auf diese Weise Daten speichert. Der große Vorteil
der MAM-ECD-Rs ist dieTatsache, dass MAM-E der weltweite Patentinhaber
des derzeit anerkannt besten organischen Farbstoffs auf dem Marktist -
dem Phthalocyanin.
Eine CD-R besteht aus:
•Einer Trägerscheibe aus Polycarbonat
•Einer Speicherschicht aus organischem Farbstoff (Azo, Cyanin oder
Phthalocyanin)
•Einer Reflexionsschicht aus Gold oder Silber
•Einer Schutzschicht aus Kunstharz
•Einer weiteren, diamant harten Schutzschicht, dem MAM-E Diamond Coat
Phthalocyanin vereint in sich verschiedene positive Eigenschaften für
ein hochwertiges Medium: extremeWiderstandsfähigkeit, bemerkenswerte
Reflexionseigenschaften, äußerste Zuverlässigkeit und ideale
Kompatibilität. Dasist der Grund, weshalb MAM-E Speichermedien zu den
besten Medien auf dem Markt zählten.
Darüber hinaus verbrennt Phthalocyanin unter dem Laserstrahl des
CD-R-Brenners viel leichter und exakter als andereorganische Farbstoffe,
was eine hohe Datenintegrität beim Lesen gewährleistet.
Abmessungen
Eine CD besteht aus einer Scheibe mit 120 mm Durchmesserund 1,2 mm
Dicke. Das Loch in der Mitte hat einen Durchmesservon 15 mm und dient
als Zentrierhilfe.
Als Trägerscheibe dient eine Scheibe aus Polycarbonat (diesesMaterial
ist bei hohen Temperaturen viel härter undwiderstandsfähiger als andere
Kunststoffe).
Der sog. "stack ring", ein leicht gewölbter Ring mit einer Höhe von 0,27
mm, schützt die CDs vor Beschädigung beim Stapeln und sorgt dafür, dass
immer etwas Luft zwischen dengestapelten Scheiben bleibt. Die Rille, die
sog. "stamper holder groove", ist produktions bedingt und hat keine
Funktion.
Die Komponenten einer CD-R
Das Substrat
Eine Scheibe aus Polycarbonat bildet die Grundlage für eine CD-R. Sie
spielt eine wichtige Rolle beim Lesen der CD-R,wie das Laufwerk das
Medium erkennt.
Der Farbstoff
Die Polycarbonatscheibe wird mit einem organischen Farbstoff, dem sog.
Dye überzogen. Dieser Farbstoff dient alsSpeicherschicht. Er zerfällt
unter dem Einfluss des Laserstrahls, der mit einer Wellenlänge von
780-790 Nanometer Hitzeerzeugt. Der Farbstoff färbt sich durch die Hitze
des Laserstrahls schwarz und erzeugt so die Information. Der von MAM-E
eingesetzte Farbstoff ist das
Phthalocyanin Gold oder Silber
Eine Reflexionsschicht aus Gold wird im Vakuum aufgebracht. Dadurch wird
der Laserstrahl beim Lesen der CDreflektiert. Aus Kostengründen hat
Silber nach und nach das Gold ersetzt, gleichzeitig ist die
Reflektivität von Silberhöher. Die Lebensdauer einer CD-R mit einer
silbernen Reflexionsschicht ist gleichwohl kürzer als die einer CD-R
miteiner goldenen Reflexionsschicht.
Der Schutzlack
Eine Lackschicht wird über die Reflexionsschicht gelegt. Diese
Lackschicht bedeckt die Reflexionsschicht vollständigund wird sowohl
außen als auch innen über den Rand hinaus aufgetragen. Das verhindert
zum einen das ansonstenleichte Ablösen der Reflexions - und
Speicherschicht, zum anderen verhindert es das Eindringen von
Feuchtigkeit. DieseLackschicht wird mit UV-Strahlen zwei Sekunden lang
gehärtet.
Diamond Coat Schutzschicht
Eine von MAM-E speziell entwickelte, extrem widerstandsfähige
Schutzschicht wird über die Lackschicht gelegt underhöht so die
Kratzfestigkeit.
Bedruckung
Das ist der letzte Schritt, bevor die CD-R verpackt wird. Es werden
Informationen wie z.B. Markenzeichen desHerstellers, Produktkennzeichen,
etc. aufgebracht.
Die verschiedenen Farbstoffe bei CD-Rs
Phtalocyanin
CD-Rohlinge mit dem organischen Farbstoff Phthalocyanin besitzen eine
höhere Reflektivität als andere Farbstoffe. DieUrsache hierfür ist die
höhere Transparenz aufgrund der Gold ähnlichen Farbe des Phthalocyanin.
In Verbindung miteiner goldenen oder silbernen Reflexionsschicht ergibt
dies eine hervorragende Reflektitivtät und führt so zu einerwirklich
universellen Kompatibilität mit allen gängigen Recordern und Laufwerken.
Cyanin
Diese Rohlinge besitzen eine grüne Färbung und benutzen einen
organischen Farbstoff auf Cyanin-Basis. Die Qualitätist schwankend, und
die Lebensdauer ist relativ kurz verglichen mit einer Speicherschicht
auf Phthalocyanin-Basis. DieReflexionseigenschaften sind wegen der
grünen Färbung schlechter und die Verbrennung ist weniger exakt.
Azo
Rohlinge auf Azo-Basis besitzen eine blaue Färbung und setzen eine
silberne Reflexionsschicht ein, um trotz der blauenFärbung dieses
organischen Farbstoffs eine vernünftige Reflektivität sicherzustellen.
Ähnlich wie bei Cyanin ist auch bei Azo die Stabilität wesentlich
geringer als bei Phthalocyanin, beim Schreiben ist dieBLER-Rate höher,
daraus folgt eine geringere Lebensdauer.
Das Phthalocyanin-Molekül
Im Gegensatz zu den anderen beiden Farbstoffen, die eine lineare
Molekularstrukturbesitzen,ist die Struktur des Phthalocyanin-Moleküls
ringförmig. Der Vorteil dieserStruktur ist die starke, extrem stabile
chemische Verbindung, daher auch dieWiderstandsfähigkeit des
Phthalocyanin.
Das Funktionsprinzip
Allgemeines
Eine CD-R ist ein optisches Speichermedium. Das Schreiben von Daten auf
eine CD-R setzt einen Recorder voraus, dergleichzeitig als Leselaufwerk
dienen kann. Ein reines Leselaufwerk kann nicht zum Schreiben benutzt
werden. DieKapazität einer CD-R beträgt etwa 650 MB, das entspricht etwa
450 Disketten. Das Schreiben und Lesen einer CD oderCD-R erfolgt durch
einen Laserstrahl, der die Oberfläche abtastet, ähnlich, wie es die
Nadel bei einer Schallplatte getanhat. Der Schreib-/Lesekopf ist auf
einer beweglichen Einheit montiert, die die verschiedenen Stellen einer
CD ansteuernkann.
Umdrehungsgeschwindigkeit - Zwei Arten der Rotation sind möglich :
•Konstante lineare Geschwindigkeit (CLS, Constant Linear Speed)
•Konstante Winkelgeschwindigkeit (CAS, Constant Angular Speed)
Bei einer konstanten Winkelgeschwindigkeit ist eine
Geschwindigkeitssteuerung nicht nötig. Bei einer konstantenlinearen
Geschwindigkeit muss dagegen die Umdrehungsgeschwindigkeit in
Abhängigkeit der Position des Schreib-/Lesekopfes angepasst werden, so
dass die Linear Geschwindigkeit stets 1,2 m/s beträgt. Bei
konstanterWinkelgeschwindigkeit (CAS) wiederum ist die Kapazität der CD
kleiner als im Falle der konstantenLineargeschwindgkeit (74 min 30 s
Hi-Fi Sound mit 44,1 kHz). Das Lesen CD-Rs bestehen aus einer mit
mehrerenSchichten überzogenen Plastikscheibe. Auf einer Seite dieser
Plastikscheibe (auf der Seite mit den Schichten vonFarbstoff, Gold,
etc.) ist ein ganz feines Muster zu sehen, im Prinzip mit der Form einer
Spirale.
Die Abmessungen dieser Spirale, des sog. Groove, sind :
Beginn des Groove (der Spirale): 22 mm
Ende des Groove:58,1 mm
Spurweite :1,6 p (0,0016 mm)
Breite der Rille:0,67 pm
Tiefe der Rille :0,168 Nm
Die Spirale wird bei der Herstellung der Polycarbonatscheibe geformt.
Der Teil derSpritzgussform, die das Spiralm uster erzeugt, wird Stamper
(Stempel) genannt.
Die einzelne Kurve des Spiralmusters ist nicht gleichmäßig, sondern
wobbelt entlang derSpirale (zittert sich gleichsam die Spirale entlang :
Die Frequenz dieser Schwingungen beträgt 22,05 kHz. Diese Schwingung
macht esmöglich, dass der Schreib-Lesekopf der Spirale folgen kann und
steuert gleichzeitig dieRotationsgeschwindigkeit der CD.
Der Laserstrahl folgt dieser Spirale, ähnlich wie die Saphirnadel bei
einer Schallplatte.Der Laserstrahl geht dabei durch das Polycarbonat
hindurch, durch die Farbstoffschicht,und wird reflektiert an der
Goldschicht. Das zugehörige Signal wird dann analysiert und in zwei
Haupt-Informationsbestandteile zerlegt: Die Refraktion (Ref) und der
Gleichlauffehler (Tracking Error Signal Te).Die Refraktion (die Brechung
des Laserstrahls) macht es möglich, die auf der CD gespeicherte
Information wiederauszulesen. Der Dye (der Farbstoff der
Speicherschicht) ist entweder mehr oder weniger dunkel, weil der
Laserden Dye an bestimmten Stellen verbrannt hat, um die binäre
Information (zwei Zustände: 0 oder 1, wie bei einemSchalter, der an oder
aus ist) zu speichern. Die Refraktion ist je nach Zustand des Dye
unterschiedlich (verbrannt unddaher dunkler, oder nicht verbrannt und
daher heller).
Die Messung des Tracking Error Signal (Gleichlauffehler) ermöglicht zum
einen das Verfolgen der Spirale durch denLesekopf, zum zweiten dient sie
zur Steuerung der Rotationsgeschwindigkeit der CD. Wie wir weiter oben
gesehenhaben, folgt die Spirale nicht einer gleichmäßigen Kurve, sondern
wobbelt. Der reflektierte Laserstrahl wird in zwei Teilezerlegt (rechts
und links) und die Analyse des reflektierten Energieanteils dieser zwei
Teile, dersich ja ständig ändert,ermöglicht die Messung der
Rotationsgeschwindigkeit sowie die Verfolgung der Schwingungen (über die
Frequenz desSignals).
Da die Frequenz 22050 Hz beträgt, muss die Periodendauer konstant
gehalten werden, um einen kontinuierlichenDatenstrom beim Schreiben oder
beim Lesen der gespeicherten Daten zu gewährleisten.
Der Schreib-/Lesekopf muss sich also bewegen, um den Schwingungen der
Spiralrille zu folgen, die Änderung derAmplitude des Signals wird daher
gleichzeitig zur Justage der Position des Schreib-/Lesekopfes genutzt.
Je nachAbweichung des Laserstrahls von der Mittellinie der gewobbelten
Spirale wird ein Signal stärker als das andere. DieAnalyse dieser
Differenz steuert den Schreib-/Lesekopf.
Kodierung der Information
Die vom Laserstrahl verbrannten Bereiche (Pit oder Mark) sind in der
Größe variabel, aber standardisiert: zwischen 3Tbis 11 T, wobei T 231,4
Nanosekunden entspricht. Die Minimalgröße einer Informationseinheit ist
daher3 x 231,4 ns,entsprechend 694,2 ns oder 0,833 pm (11T = 3,054 Nm).
Diese Größe ist erforderlich, da der Laserstrahl eine Breite von
1,7 pm hat.
Das vom Laser empfangene Signal wird gefiltert und kann daher in einen
binären Code überführt werden (s.a. folgendesDiagramm).
Wenn sich das reflektierte Signal ändert, entspricht dies dem binären
Wert 1. Bleibt die Reflexion konstant, ent-sprichtdies dem binären Wert
0. Ein Pit (oder Mark) oder Land mit 4T ergibt drei Nullen (die Anzahl
der Nullen berechnet sichnach nT-1).
Die Daten werden nicht einfach nacheinander auf die CD geschrieben. Um
das Risiko eines Datenverlustes, z.B.aufgrund von Staub, auszuschließen,
sind die Daten in einer ganz bestimmten Reihenfolge angeordnet. Ein Wort
wirdausgeschnitten und an verschiedenen Stellen eingefügt, so dass,
falls ein Defekt an der CD auftritt, das Risiko des Datenverlustes
desselben Wortes (oder Blocks) begrenzt wird. Auf diese Weise kann die
Fehlerkorrektur dieverlorenen Daten leichter wiederherstellen.
Fehlerbehandlung
Das Kodiersystem ermöglicht es, Fehler zu entdecken und, abhängig von
der Schwere des Fehlers, zu korrigieren. Daein Fehlerrisiko immer
besteht, auf der anderen Seite jedoch das Risiko eines Datenverlustes
ausgeschlossen werdenmuss, wurden Korrekturverfahren erfunden. Das
einfachste Verfahren wäre, die Daten zwei- oder dreimal zuwiederholen,
aber dies wäre eine Platzverschwendung. Eine anderes Verfahren
funktioniert wie folgt: aus den Datenwird eine Matrix erzeugt, die Daten
jeder Zeile und jeder Spalte werden addiert. Auf diese Weise kann, falls
ein Datumverloren geht, dieses aus den anderen Daten in der Matrix und
den Summen der Zeilen und Spalten rekonstruiertwerden.
Verschiedene weitere Fehlermessungen werden durchgeführt, so wie z.B.
die Block Error Rate BLER. 7350 Blöckewerden innerhalb einer Sekunde
gelesen, eine Fehlerrate von 3% ist tolerabel, d.h. innerhalb einer
Sekunde dürfen nichtmehr als 220 unbrauchbare Datenblöcke auftreten
(gem. Orange Book).
Erhöhte BLER-Werte sind zweifelsohne auf eine Kontamination des Dye oder
auf Staub während des Spritzgießenszurückzuführen. Die Spezifikationen
von Mitusi schreiben folgende Maximalwerte vor: im Durchschnitt über10
Sekundenmuss der BLER-Wert unter 50 liegen, das Maximum des BLER-Wertes
innerhalb einer Sekunde muss kleiner als 100sein.
Nicht korrigierbare Fehler (Uncorrectable Error E32): Hierbei handelt es
sich um größere Fehler, die eine Fehlerkorrekturoder eine
Wiederherstellung der Information unmöglich machen.
Solche Fehler sollten selbstverständlich überhaupt nicht auftreten, da
die Qualitätskontrolle mittels optischerUntersuchungsmethoden
durchgeführt wird. Der Basler-Apparat macht es uns möglich, die Größe
von Fehlern sowiederen Tiefe in der CD festzustellen, und so falls
notwendig, die CD auszusondern (bei gleicher Fehlergröße ist ein
Fehlerumso weniger gravierend, je weiter er von der Speicherschicht
entfernt ist ).
Das Schreiben
Beim Schreiben identifiziert der Recorder zunächst den Hersteller der
CD-R und passt die Energie des Lasers würdengesamten Schreibvorgang der
Qualität der CD-R an. Beim Schreiben der CD-R durch den Laser findet
gleichzeitig auchimmer ein Lesevorgang statt. Aus dem gelesenen Signal
wird ein Parameter ß errechnet, der sich aus dem Verhältnisvon Delta zum
Maximalwert des Signals ergibt:
Eine nicht angepasste Energie erhöht die Abweichung dieses Signals; wenn
die Abweichung bei variabler Energiegemessen wird, ergibt sich folgendes
Diagramm :
Der Fertigungsprozess einer MAM-E CD-R
Guss
Für die Produktion der Polycarbonatscheibe wird das Spritzgussverfahren
eingesetzt. Für Polycarbonat hat man sichaufgrund seiner Transparenz,
Stabilität, Stoßfestigkeit entschieden, und weil es frei von
Unreinheiten ist.
Polycarbonat wird als Granulat bis auf 350°C erhitzt und in eine
Gussform eingespritzt. Ein Stamper aus Metall formt dieSpiralspur
(Pregroove).
Das Aufbringen des Dye (Farbstoffbeschichtung)
Der Dye wird durch Rotation aufgebracht. Die Dicke und die
Gleichmäßigkeit des Dye sind entscheidend für die Qualitätder CD-R. Das
Trocknen: der Dye muss getrocknet und haltbar gemacht werden, um eine
ausreichende Haftung an dasPolycarbonat zu gewährleisten.
Sputter-Dünnbeschichtung
Damit die CD später vom Laser gelesen werden kann, muss sie das
Laserlicht reflektieren. Als Reflexionsschicht wirdGold oder Silber
benutzt. Silber besitzt eine höhere Reflektivität als Gold.
Die Silber- oder Goldschicht wird in einer Vakuumkammer mit dem
Sputterverfahren aufgetragen. Innerhalb der Kammerbefindet sich Argon,
das das Metall angreift und diese Metallatome werden mit einem
elektromagnetischen Feld auf dasZielmaterial gelenkt.
Lackbeschichtung
Das Verfahren ist das gleiche wie beim Dye, diesmal ist jedoch die
Einspritzdüse fest montiert. Danach wird die CD-Rmit ultraviolettem
Licht bestrahlt, um die Lackschicht zu härten.
Qualitätskontrolle
Qualitätskontrollen werden an jedem bedeutenden Schritt des
Produktionsprozesses durchgeführt. Nach derLackbeschichtung werden die
CD-Rs mit einem einzigartigen Code gekennzeichnet, die eine vollständige
Historie jederCD-R (Ergebnisse der Qualitätskontrollen, Datum der
Herstellung, etc.), erlauben, auch nach Auslieferung an denKunden.
Die MAM-E Qualitätskontrolle
MAM-E produziert ein komplettes Sortiment an CD-Rs und DVD-Rs,
ausschließlich mit firmeneigenen Rohmaterialien,mit höchstem
Qualitätsanspruch und extremer Langlebigkeit für die Archivierung,
Distribution und Duplikation digitalerDaten.
Hinweise für Beurteilung und Test von CD-Rs
Das Brennen von CD-Rs ist ein hoch komplizierter Vorgang:
Brenn-Software, CD-Brenner, System -Hardware,Betriebs-system und
natürlich die Medien beeinflussen die Qualität der Ergebnisse.
BLER (Block Error Rate)
Der BLER-Wert ist einer der wichtigsten Messwerte zur Beurteilung der
Qualität einer CD-R und stellt die Anzahl derfehlerhaft gelesenen
Datenblöcke pro Sekunde dar, gemessen über einen Zeitraum von 10
Sekunden. Dieser Wert solltemöglichst gering sein, das Orange Book
erlaubt einen Wert von 220 cps. MAM-E Qualitäts-CD-Rs
erreichentypischerweise Werte weit unter 50 cps.
Jitter
Die Pits, die kleinen Vertiefungen, die durch das Brennen der CD-R
entstehen, müssen eine definierte Länge haben.Abweichungen von dieser
Länge werden Jitter genannt und in Nanosekunden gemessen. Das OrangeBook
lässt hiereinen Wert von 35 ns zu.
Amplitutenmodulation
Ein weiterer wichtiger Wert zur Beurteilung des Dyes ist das Verhältnis
der Amplitude des reflektierten Laserstrahles zur
Amplitude des Original-Laserstrahls. Ein schlechtes Verhältnis erhöht
die Wahrscheinlichkeit von späteren Lesefehlern,insbesondere wenn dann
noch Staub oder kleine Kratzer auf der Oberfläche hinzu kommen. Laut
Orange Book solltedieses Verhältnis größer als 0,6 s ein. MAM-E
Qualitätsmedien übertreffen die Norm bei weitem und erreichen hier
jenach Brenngeschwindigkeit Werte bis zu 0,79.
Reflektivität
Dieser Wert drückt die Intensität des reflektierten Laserstrahls im
Verhältnis zum Original-Laserstrahl aus. DieReflektivität wird
insbesondere beeinflusst durch Typ und Dicke der Reflektionsschicht
sowie Transparenz des Dye. DasOrange Book schreibt hier einen
Mindestwert von 65 % vor, MAM-E Qualitätsmedien erreichen hier je
nachBrenngeschwindigkeit Werte bis zu 76,9 %
Der Dye
Der Dye ist die auf organischen Stoffen basierende Speicherschicht, die
durch die Energie des Laserstrahls verbrennt.Grundsätzlich gibt es drei
verschiedene Dyes: Azo, Cyanin und Phthalocyanin. Im Gegensatz zu den
beiden anderenDyes mit linearen Molekülstrukturen besitzt Phthalocyanin
eine ringförmige Struktur mit dem Vorteil einer starken undhöchst
stabilen chemischen Molekülbindung.
Energieaufnahme beim Brennen
Vor dem Brennen passt sich der CD-Brenner dem eingelegten Medium an und
justiert die optimale Brennenergie. Jeweniger Energie notwendig ist,
insbesondere bei hohen Brenngeschwindigkeiten, desto höher ist z.B. auch
dieLebensdauer der Laserdiode und damit des Brenners. MAM-E
Qualitätsmedien benötigen z.B. bei 4xBrenngeschwindigkeit eine
Brennenergie von unter 12 mW.
Alterungssimulation
Eine solche Simulation erlaubt Annahmen über die gesamte Lebensdauer
einer CD-R. Die Medien werden dabei in einerKlimakammer einer Hitze von
80° C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85% ausgesetzt, nach
einer definiertenZeitspanne wird der BLER-Wert gemessen. Bei MAM-E
Medien blieb auch nach 400 Stunden die BLER-Fehlerrate weitunter den
Vorgaben des Orange Book. Daraus ergibt sich auch die Antwort auf die
Frage nach der Lebensdauer einerCD-R.
Klimatest
Auch ein Klimatest ist relativ leicht durchführbar, indem man die Medien
einer Umgebung aussetzt, wie sie z.B. in einemAuto im Sommer oder Winter
vorkommen könnten (70°C Hitze und Kälte -20°C). Nach einer geraumen Zeit
misst manwieder die Lesefähigkeit des Mediums.UV-Bestrahlung
Auch Sonnenlicht, wie es z.B. bei einer im Auto auf dem Armaturenbrett
liegenden CD vorkommt, kann negative Folgenfür die Daten- oder
Audio-Tracks auf einer CD-R haben. MAM-E Medien haben ihre Qualität bei
mehr als200-tägigerdirekter Sonnenbestrahlung bewiesen.
Kratztest
Dieser Test ist einfach durchzuführen und stellt die Simulation einer
Büroklammer unter einem Stapel Bücher, auf derCD-R liegend, oder einer
Beschriftung mit dem Kugelschreiber dar. Eine mit einem Gewicht
belastete Bleistiftspitze(Härte 2H bei einer Minenspitze von 0,05mm)
wird dabei von innen nach außen über die CD-R-Oberfläche gezogen.Auch
bei diesem Test erreicht MAM-E mit der Diamond Coat Schutzschicht
Spitzenwertevon 290 g.
Korrosionsschutz
Die Reflexionsschicht einer CD-R besteht aus Gold oder Silber. Gold
oxidiert überhaupt nicht, das ist der optimaleSchutz. Silber kann jedoch
korrodieren, wenn es nicht luftdicht verschlossen ist. Schon bei der
Produktion wird eineLackschicht auf die CD-R aufgetragen, zusätzlichen
Schutz erhalten die MAM-E Qualitäts-CD-Rs durch eine weitereSchicht, das
MAM-E Diamond Coat. Die MAM-E Diamond Coat Schutzschicht wird dick und
mit besonderer Sorgfaltauch über den Rand der CD-R hinaus aufgetragen.
Man kann dies übrigens schon mit bloßem Auge erkennen.
Kompatibilitätstest
Hierbei werden die CD-Rs mit verschiedenen Brennprogrammen, CD-Recordern
und CD-Laufwerken bei verschiedenenGeschwindigkeiten getestet und die
Ausfall rate gemessen. Insgesamt jedoch recht aufwendig durch-zuführen
Praxistest
Einfacher durchzuführen, jedoch in der Praxis sehr aussagekräftig ist
das Brennen von wenigstens 20 CD-Rs mit z.B.einem modernen CD-Recorder
und beispielsweise mit einem älteren Brenner bei verschiedenen
Geschwindigkeiten.Gemessen wird dann die Ausfall rate.